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Die Sache mit der Abschaffung des Bargeldes

Nicht nur zum Stopfen von Sommerlöchern in Nachrichten und Medien wird immer wieder davon berichtet, dass das von den Deutschen so geliebte Bargeld gänzlich abgeschafft werden soll. Angeblich gibt es von höchster Ebene der EU-Regierung bereits ganz konkrete Pläne, das Bargeld in Schein- und Münzform schon in den nächsten Jahren komplett abzuschaffen. Die Gründe dafür sind recht fadenscheinig und wohl kaum ernst zu nehmen. Unter dem Deckmantel Sicherheit soll durch die Abschaffung des Bargeldes energisch gegen Drogenhandel, Schwarzarbeit und sonstige Korruption vorgegangen werden. Tatsächlich wäre es aber wohl so, dass der einzelne Mensch viel besser kontrolliert werden kann, denn ohne Bargeld kann niemand mehr ein Geschäft abschließen, das nicht auf irgendeine Weise dokumentiert wäre. Abgesehen davon ist Geld, das zwangsläufig bei Banken deponiert ist, auch für Banken ständig verfügbar. Banken können damit wirtschaften und die Regierung hat langfristig sogar die Option, auf diese Gelder in frechster Weise zuzugreifen. Beispielhaft sei die Stellschraube „Zinsen“ genannt. Diese könnten derart beeinflusst werden, dass das schon heute fast sinnlose Sparen per Sparbuch demnächst sogar mit Minuszinsen zum Verlustgeschäft werden kann. Verlustgeschäft für den Sparer versteht sich!

 

Wie Münzen uns teuer zu stehen kommen können

Münzgeld hat wohl jeder in seinem Portemonnaie und gelegentlich, wenn das Chaos herrscht, dann wandern überschüssige Münzen in die Sammeldose. Kinder haben auch heute noch das geliebte Sparschwein, in das sich natürlich überwiegend Münzen begeben. Wo auch immer die Münzen sich sammeln, früher oder später tragen wir den Überschuss gern zur Bank, um in Banknoten wechseln zu lassen oder um den Wert auf ein Konto gutschreiben zu lassen. Geht es nach neuen EU- Verordnungen, dann sollten Sie von diesen Plänen ganz schnell Abstand nehmen, denn Banken dürfen und sollten massiv stärkere Gebühren für diese Dienstleistung erheben. Schon bei 50 Münzen können, je nach Kreditinstitut, bis zu fünf Euro fällig werden. Man braucht kein großer Rechner zu sein, um zu erkennen, dass man so manche kleine Münzsammlung besser in den Müll als zur Bank gibt, der finanzielle Verlust wäre durch den Hausmüll einfach kleiner. Hilfreich ist hier nur das private Angehen eines jeden Bürgers. In der Praxis heißt das: Wieder viel mehr und öfter mit Münzgeld zahlen und Münzen nicht mehr zu Hause sammeln. Der Münze an sich wird dadurch ein deutlicher Mehrwert gegeben, der sich in allen Stufen der finanzverwaltenden Institutionen bemerkbar machen wird.

 

Zurück zum Sparstrumpf und zur Freiheit

Nur Bares ist Wahres! Das wussten schon unsere Vorfahren und haben gar nicht erst ihr ganzes Geld zu einer Bank getragen, sondern in den viel zitierten Sparstrumpf gesteckt und unter Kopfkissen oder in Kleiderschränken versteckt. Heute, da Geld auf Banken nicht mehr uneingeschränkt sicher ist, tendieren immer mehr Menschen wieder zur ganz privaten Geldanlage im heimischen Umfeld. Dieses Geld ist für den Wirtschaftsmarkt zunächst nicht mehr greifbar und daher wertlos, es kann schließlich niemand damit arbeiten. Ein guter Grund also für die Entscheider über unsere Wirtschaftssituation in Zeiten mehr als leerer Kassen, die Abschaffung des Geldes weiter voran zu treiben. Was uns allen letztlich dabei verloren geht ist Freiheit. Denn Bargeld bedeutet Freiheit im Tun und im Handeln. Frei sollten wir auch morgen noch sein und darum liegt es an jedem Einzelnen, ein kleines Stück zum Kampf gegen die Abschaffung des Bargeldes beizutragen.

11.10.16 23:07
 
Letzte Einträge: EiMiX – Dieses Portemonnaie wird Ihr Leben verändern! , Bargeldabschaffung als weiterer Schritt zum gläsernen Menschen


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